Die Entstehung des Bärwalder See.

Entstehung Bärwalder See

Der Bärwalder See gehört zu den südlich gelegenen Seen des Lausitzer Seenlandes. Er ist der drittgrößte See dieses Gebietes und sogar der größte See in Sachsen mit einer Fläche von 13km². Der Bärwalder See ist kein natürlich entstandener See, sondern ist das Ergebnis eines großen Braunkohletagebaus, nämlich dem Tagebau Bärwalde. Dieser Tagebau wurde 1992 nur zwei Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung stillgelegt. Erst im November 1997 hat man mit der Flutung des Restlochs begonnen. Innerhalb von 10 Jahren sollte der See komplett geflutet sein. Allerdings fehlten dazu die vorausberechneten Niederschläge, sodass sich die Flutung bis April 2009 hinzog. Der Bärwalder See trägt auch den Namen Speicher Bärwalde, da er auch ein sehr wichtiges wasserwirtschaftliches Speicherbecken ist. Das Maximalvolumen des Sees beträgt 174 Millionen m³ Wasser, wovon 25 Millionen m³ Wasser als Wasserausgleich für die Spree genutzt werden können und damit auch die Wasserversorgung des Biosphärenreservates Spreewald gesichert ist.